Big Data: Datalogic: Betriebswirtschaftliche Analysesysteme der Zukunft brauchen hoch entwickelte Datenerfassung

Bologna, December 3 2013 – Datalogic, ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der  automatischen Datenerfassung und der industriellen Automation. Als Hersteller von Barcodescannern, mobilen Datenerfassungs-Terminals, Sensoren, Bildverarbeitungs- und Lasermarkierungssystemen, erwartet das Unternehmen einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage bei Datenerfassungssystemen der nächsten Generation. Solche Systeme bereiten vorhandene Daten intelligent auf und spielen durch die gewonnen Metadaten dann eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung betriebswirtschaftlicher Analysen und der daraus folgenden Entscheidungen.

Diese Vorstellungen über zukünftige Wachstumsmärkte präsentierte jüngst Bill Parnell, CEO von Datalogic ADC, dem weltweit agierenden Unternehmensbereich für automatische Datenerfassung. Parnell sprach bei einem Treffen von Geschäftsführern auf der ID World in Rio de Janeiro, das über Eckpfeiler zukünftiger Entwicklungen diskutierte. Es war das dritte Gipfeltreffen dieser Art zu den Themen Nachverfolgung, Mobilität und Sicherheit auf dem amerikanischen Kontinent.

„Das Ziel bei der Analyse von extrem großen Mengen an Daten sehr unterschiedlicher Art ist die Entdeckung von Korrelationen und Mustern um dann Entscheidungen zu beschleunigen und letztlich bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. Betriebswirtschaftliche Analysen beschäftigen sich mit der Frage warum bestimmte Ereignisse geschehen, was als nächstes passieren wird und wie die zukünftigen Aktivitäten des Unternehmens weiter optimiert werden können“, sagte Parnell.

Den Bedarf an verbesserter Datenanalyse z.B. im Einzelhandel sieht er aus einer Vielzahl von Anwendungen erwachsen, die unternehmerische Entscheidungen beeinflussen. Als Beispiele wären zunächst die Optimierung von Preisen und Werbung zu nennen, Entscheidungen über Lagerstandorte auf dem Hintergrund von Bevölkerungsdaten und Satellitenbildern oder das Verhalten von Kunden in Einkaufsmärkten bzw. auf Online-Portalen. Die Untersuchung großer und anscheinend beziehungsloser Datensätze auf Muster beim Kaufverhalten oder bei Kaufabschlüssen erschließen neue Erkenntnisse zur Verbesserung vorhandener und zukünftiger Unternehmensstrategien und letztlich der Geschäftsergebnisse.

In Bezug auf Metadaten sind die Datenmengen wirklich riesig. Bei Wal-Mart zum Beispiel, wo Daten gesammelt und für betriebswirtschaftliche Auswertungen genutzt werden, überschreitet die stündlich anfallende Datenmenge 2,5 Petabyte. Das ist die Datenmenge, die in Verbindung mit etwa einer Million Kaufabschlüsse pro Stunde anfällt. Parnell unterstrich die Notwendigkeit neue Lösungen der Datengewinnung für dieses komplexe Umfeld von Datenverarbeitung zu finden.

„Die Zukunft der automatischen Datenerfassung geht weit über die einfache Erfassung von Barcodes hinaus“, sagt Bill Parnell. Als Beispiel führt er die stetig weiter entwickelten Technologien für die Bildverarbeitung an. Damit können Anwender schon heute nicht nur Barcodes lesen sondern mittels geeigneter Bildanalyse-Software zur Mustererkennung auch die erfassten Teile erkennen. Er wies in seiner Präsentation darauf hin, dass auch in vielen anderen Branchen Methoden zur betriebswirtschaftlichen Auswertung großer Datenmengen zu finden sind, in Ministerien, dem Gesundheitswesen und in Logistikunternehmen beispielsweise. Diese Anwendungen führen rückwirkend dann wieder zur Entwicklung von noch leistungsstärkeren und komplexeren Datenerfassungssystemen.

Das Endziel ist die Bereitstellung von Metadaten zum Erreichen höherer Wirtschaftlichkeit und größerer Zufriedenheit der Kunden. Die nächste Generation von Datenerfassungssystemen, wie z.B. von Datalogic, wird entscheidend für den Fortschritt bei der Entwicklung von Datenanalyse-Systemen sein, die betriebswirtschaftliche Entscheidungen unterstützen.