MAßGESCHNEIDERT: LOGISTIKLÖSUNG FÜR GRÖßTEN MODE-HÄNDLER IN DEN NIEDERLANDEN

Überblick

Van Tilburg Mode & Sport ist der größte unabhängige Modehändler in den Niederlanden. Das Unternehmen ist bekannt für seine große Auswahl an Herren- und Damen-, Kinder- und Sportbekleidung, Schuhen und Unterwäsche sowie seine Outlet Stores. “Allein in Nistelrode verfügen wir über mehr als 15,000 m2 Verkaufsfläche. Mit mehr als 1000 Marken bieten wir unseren Kunden eine komplette Auswahl an Mode und Sportbekleidung,” erklärt Geschäftsführer Paul van Tilburg, der das Familienunternehmen bereits in der dritten Generation leitet.

Um die Kommissionier- und Verpackungsprozesse für die steigende Anzahl an online Bestellungen zu optimieren setzt Van Tilburg seit kurzem auf eine Lösung die speziell für die Anforderungen des Modeunternehmens entwickelt wurde. Diese maßgeschneiderte Lösung besteht aus drei Komponenten: dem Datalogic PDA Memor 10, der Software von ICS Vertex und einem neuen ERP System von ACA.

 

 

 

Die Herausforderung

Bereits im Jahr 2010, startete Van Tilburg mit seinem Online Store: vantilburgonline.nl. "Dieser Geschäftsbereich ist seither stetig gewachsen und inzwischen kommen 12% unseres Umsatzes aus dem Online Bereich" sagt Paul van Tilburg. Um mit der wachsenden Anzahl an online Bestellungen Schritt halten zu können und effektive Abläufe zu ermöglichen bestand die Herausforderung darin das bestehende System zu modernisieren. "Bisher suchten unsere Angestellten auf der Basis von Papierlisten im Verkaufsbereich nach den online bestellten Produkten und stellten die Bestellung zusammen," beschreibt Van Tilburg die frühere Vorgehensweise. “Da alles manuell erledigt wurde hatten wir praktisch keine Einblicke in die Auftragsbearbeitung und -abwicklung. Mit dem neuen System konnten wir den gesamten Prozess digitalisieren und optimieren. Heute wissen wir genau, was gerade abgearbeitet wird und was noch erledigt werden muss ."

Da auch das ERP System ersetzt werden sollte, suchte Van Tilburg eine Komplettlösung bestehend aus ERP und CRM-System. "Diese Komplettlösung sollte auch das Kommissionieren und Verpacken beinhalten," unterstreicht der verantwortliche Projekt Manager Erwin Zwijgers. Die Wünsche und Anforderungen wurden mit verschiedenen ERP Anbietern besprochen und am Ende des Auswahlprozesses entschied sich das Unternehmen für eine Lösung von ACA Fashion Software. “ACA kennt sich in der Modewelt sehr gut aus und ist hier sehr erfahren. Außerdem lieferten sie mit ihrer Standard In-House Lösung, XPRT die ideale Basis für den Ausbau unseres Systems. Des Weiteren war es uns sehr wichtig ein Unternehmen zu finden, dass kontinuierlich an Innovationen arbeitet” führt Zwijgers weiter aus.

Gemeinsam mit dem ERP Anbieter wurde eine Lösung entwickelt, die dem Modeunternehmen auf den Leib geschneidert wurde. "Die größte Herausforderung lag in unserem Prozess, der anders aufgesetzt ist als der von anderen Webstores," erklärt Zwijgers weiter. "Unsere Verkaufsräume sind gleichzeitig unser Lager." Online Aufträge werden auf den Verkaufsflächen zusammen gestellt während Kunden im Laden sind. "Daher besteht immer das Risiko, dass ein online bestellter Artikel plötzlich nicht mehr verfügbar ist, weil ein Kunde im Laden gerade das letzte Produkt gekauft hat," führt der Projekt Manager aus. Aus diesem Grund war für uns die Echtzeitverbindung zwischen dem POS-System und dem Online Store zwingend notwendig.

 

Die Lösung

Um die Anforderungen erfüllen zu können, involvierte ACA Fashion Software mit ICS Vertex einen weiteren Spezialisten. Gemeinsam passten die beiden die Kommunikation zwischen ScanSuite und dem XPRT System an. Um den Kommissionier Prozess für Van Tilburg so effizient wie möglich zu gestalten fügte ICS Vertex wichtige, neue Funktionen zur Scanlösung hinzu. “So wird beispielsweise auf dem Scanner-Display ein Bild des zu kommissionierenden Artikels mit der dazugehörigen Artikelinformation angezeigt. Um weitere Informationen abzurufen, genügt ein Klick auf das Bild” beschreibt Zwijgers den Prozess.

Für diese Art von Applikation ist der PDA Memor 10 von Datalogic ideal geeignet. Denn das 5‘‘ Display bietet auch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen eine klare Sichtbarkeit. Außerdem können die Geräte dank 4G Kommunikation auch in Bereichen eingesetzt werden, die nicht über Wi-Fi abgedeckt sind. "Dank der neuen ScanSuite können wir jetzt auch kommissionieren, wenn wir offline sind." fügt Zwijgers hinzu. “Die PDA’s sind außerdem zukunftssicher, da sie uns die Möglichkeit bieten ohne große Anpassungen in Zukunft RFID einzusetzen.” Um den ergonomischen Einsatz der Geräte in verschiedenen Abläufen zu garantieren ist für den PDA ein montierbarer Griff erhältlich.

Die Aufträge werden in Batches erfasst die einer logischen, effizienten Route folgen, die auf Marken und Abteilungsinformationen basieren. Sobald ein Auftrag eingegeben wird, wird er automatisch auf Zeilenebene nach Laden und Versandart gesplittet " erklärt Zwijgers. “Dann werden die Artikel im Laden auf einem Kommissionier Wagen und mithilfe der PDA’s ausgewählt. Anwender sehen das Bild, gehen zur richtigen Abteilung, scannen den Artikel und sehen sofort den nächsten zu kommissionierendem Artikel.“ Anschließen werden die erfassten Artikel zum Versand gebracht. Hier unterscheidet Van Tilburg zwischen Einzelaufträgen und Aufträgen mit mehreren Artikeln. Einzelbestellungen werden direkt verpackt und versendet, wohingegen Aufträge mit mehreren Artikeln erst sortiert und dann zusammengestellt werden, wenn der Gesamtauftrag komplettiert ist. Wird ein Artikel auf dem Versandtisch gescannt, generiert das System automatisch den dazugehörigen Lieferschien, das Retouren Formular und das Versandetikett.

 

Die Ergebnisse

“Wir arbeiten jetzt seit mehr als einem Monat mit dem System. Obwohl es noch zu früh ist um alle Vorteile zu quantifizieren, ist jetzt schon klar, dass wir wesentlich effizienter arbeiten,” schließt Zwijgers. “Die neue Lösung spart viel Zeit. Außerdem erwarten wir eine Reduzierung der Fehlerquote und damit weniger Retouren, die aufgrund falscher Kommissionierungen entstehen. Das bedeutet wir können am Ende auch unseren Kundenservice verbessern."

 

 

 

 

 

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