Anwenderberichte

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Rückverfolgbarkeit im Operationssaal bei AZ Sint-Jan Brugge-Oostende AV

Rückverfolgbarkeit wird in Krankenhäusern immer elementarer. Für das Brüggener Klinikum AZ Sint-Jan erwies es sich allerdings als Herausforderung, die richtigen Werkzeuge für die Rückverfolgbarkeit des Operationsbestecks zu finden. Mit der richtigen Hardware, dem Mobilcomputer Memor 10 von Datalogic, und der Software von PHI DATA, lässt sich diese Aufgabe inzwischen jedoch erfolgreich lösen.

Memor 10AZ Sint-Jan Brugge-Oostende AV ist ein privates Krankenhaus, das eine qualitativ hochwertige, humane und erschwingliche Pflege bietet. Die Einrichtung verfügt über 1.221 Betten, die auf drei Standorte verteilt sind: Campus Sint-Jan und Campus Sint-Franciscus Xaverius in Brügge sowie Henri-Serruys-Campus in Ostende. Mehr als 300 Ärzte und 3.000 Fachkräfte gewährleisten Tag für Tag eine sorgfältige Pflege. Eine breite Palette medizinischer, pflegerischer und paramedizinischer Disziplinen steht mehr als 300.000 Patienten für die Grundversorgung bis hin zur hochspezialisierten Versorgung zur Verfügung.

Die Aufgabe

Auf der Suche nach einer geeigneten Lösung, die sich sowohl für äußerst spezifische, als auch für allgemeine Anwendungen eignet, strebte AZ Sint-Jan eine einheitliche und zukunftsorientierte digitale Infrastruktur an. Einen wesentlichen Bestandteil sollte die Optimierung der Rückverfolgbarkeit chirurgischer Instrumente ausmachen mit der jederzeit überprüft werden kann, welcher Patient mit welcher Ausrüstung behandelt wurde. Hierbei erwies sich die richtige Technologie als ausschlaggebend. „Zwar hatten wir schon zu einem frühen Zeitpunkt eine betriebsinterne Lösung, aber diese war nicht für den Einsatz in Operationssälen geeignet. Für eine Anwendung, die den Verwaltungsaufwand an genau dieser Stelle reduzieren sollte, war das äußerst ärgerlich“, erklärt Jan Suykerbuyk, IT-Business Application Manager bei AZ Sint-Jan.

Memor 10 – robust, feuchtigkeitsresistent, benutzerfreundlich und präzise

Zunächst suchte das Krankenhaus nach einem Scanner, der die Informationen der verwendeten Operationssets erfassen kann. „Da PHI DATA ein bereits bestehender Lieferant des Krankenhauses war, beschlossen wir, auch sie zu konsultieren", sagt Jan Suykerbuyk. „Sie konnten uns nicht nur die richtige Hardware, den mobilen Computer Memor 10 von Datalogic, liefern, sondern auch die notwendige Software, um den Erfassungsprozess zu vereinfachen, einschließlich des Versendens dieser Informationen über FTP in einer spezifischen Datei, die in die bestehende elektronische Patientenakte eingespeist und nach der Validierung verarbeitet werden kann".

Nachdem die Entscheidung für den Einsatz des Memor 10 von Datalogic gefallen war, musste die Implementierung schnell erfolgen. „Wir wollten die Lösung vor der nächsten Akkreditierung in Betrieb nehmen um zu demonstrieren, wie zukunftsfähig unser Krankenhaus ist", erklärt Jan Suykerbuyk. „Datalogic und PHI DATA unterstützen uns bei der kurzfristigen Umsetzung bestmöglich: die Entwicklung erfolgte innerhalb eines Monats, die Memor 10-Geräte wurden nach vier Wochen geliefert, unser Feedback zur ersten Arbeitsversion wurde innerhalb von zwei Arbeitstagen bearbeitet. Kurz gesagt – trotz des engen Zeitrahmens verlief das Projekt äußerst erfolgreich.“ Auch die konstruktive Zusammenarbeit als Partner, die gemeinsam nach einer pragmatischen Lösung für ein spezifisches Problem suchten, trug laut Jan Suykerbuyk zum Erfolg bei. Das Endergebnis erfüllte die Erwartungen vollständig. „Der Memor 10 ist ein robuster, feuchtigkeitsresistenter, ergonomischer, benutzerfreundlicher Handscanner, der sich perfekt für den Einsatz in einem Operationssaal eignet. Man sollte meinen, dass eine Resistenz gegenüber Feuchtigkeit selbstverständlich sein sollte, aber in der Realität ist gerade dieser Aspekt bei einigen der Alternativlösungen deutlich zu kurz gekommen", erklärt Jan Suykerbuyk.

Zukunftsorientierte Hardware mit vielen Einsatzmöglichkeiten

„Der eingebaute Scanner erfüllt seinen Zweck optimal“, fährt Suykerbuyk fort. „Der Memor 10 ähnelt einem Smartphone, mit dem im Operationssaal elementare Daten zuverlässig erfasst werden können. Zunächst erfolgt die Identifizierung des Patienten und danach die des Operationssets. Die eingebaute Intelligenz erkennt dabei Fehler und hilft somit, Zeit zu sparen. Werden beispielsweise anstelle von Patienten- versehentlich Produktinformationen gescannt, ertönt ein akustisches Warnsignal und der Fehler kann sofort korrigiert werden, was einen späteren zusätzlichen administrativen Aufwand eliminiert. Scannen, scannen, senden – der Prozess ist denkbar einfach, macht aber einen entscheidenden Unterschied bei der Vereinfachung und Verbesserung unserer Verwaltungsabläufe“, fasst Jan Suykerbuyk zusammen.

„Diese Lösung ist nicht nur für unseren Einsatzzweck geeignet und intuitiv bedienbar, sondern auch zukunftsorientiert“, fügt Jan Suykerbuyk hinzu. „Mit den offenen Standards und Schnittstellen unserer maßgeschneiderten Lösung ist auch die Integration anderer Software möglich. Aufgrund der Benutzerfreundlichkeit denken wir auch über weitere zukünftige Anwendungen nach. Wenn es so einfach ist, die Kluft zwischen einer anspruchsvollen physischen Umgebung wie dem Operationssaal und der digitalen Infrastruktur zu überbrücken, dann sollte es auch in anderen Teilen des Krankenhauses Möglichkeiten zur Wertschöpfung geben - zum Beispiel bei der Verknüpfung von Patienteninformationen mit den Medikamenten oder Implantaten, die für diesen Patienten verwendet werden. Der Memor 10 ist das erste mobile Gerät, das für eine Vielzahl von Anwendungen in unseren Krankenhäusern eingesetzt werden kann. Und wir realisieren wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte dessen, was mit diesem Gerät möglich wäre. Schließlich verfügt es über alle Komponenten, die man benötigt: Computer, Software, Applikationen, Datenbank, WiFi, Touch, Telefonie und mehr. Diese multifunktionalen Geräte revolutionieren die Art und Weise, wie AZ Sint-Jan diese Technologie erlebt“, sagt Jan Suykerbuyk abschließend. „Ursprünglich betrachteten wir die Hardware als Baustein um bestimmen zu können, welche Prozesse möglich waren. Jetzt aber sehen wir die Hardware als Unterstützung für jeden Prozess, den wir wählen.“

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